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Haltung

Halsbandsittiche kann man schon in Volieren von 3m Länge,1m Breite und2m Höhe unterbringen.Man sollte darauf achten, dass Nager keine Mög-lichkeit haben, in die Volieren zu gelangen. Es ist daher zu empfehlen, den Volierenboden zu betonieren und kleinmaschiges Drahtgiter zu verenden. Man muß auch dafür sorgen, dass in den kalten Monaten keine Feuchtigkeit an den Draht gelangt. Sonst kommt es häufig zu Krallenfehlern durch Erfrierungen. Wenn es sehr kalt ist, kann dies sogar zum Tod führen. Bei trockener Kälte halten die Tiere schon einige Minusgrade aus. Die Sitzstangen sollten so dick sein, dass die Vögel beim Sitzen ihre Füße mit dem Bauchgefieder bedecken können. Man sagt zwar, dass Halsbandsittiche laut seinen, jedoch trifft dies nur in Paniksituationen zu. Dass Nagen ist auch nicht so sehr ausgeprägt. Wenn man immer frische Zweige reicht, kann man dies weitgehend unterbinden.

                                                        

 

 

 

 

 

 

Fütterung

In dieser Beziehung der Halsbandsittich keine großen Ansprüche. Ein handelsübliches Großsittichfutter mit wenigen Sonnenblumen sollte als Grundfuttermischung genügen. Das Futter sowie sauberes Trinkwasser sollten möglichst jeden Tag gereicht werden. Als Zusatzfutter kann man Eifutter, Hagebutten, Ebereschenbeeren, Feuerdornbeeren, Grünfutter, Obst und Gemüse sowie gekeimte Saaten reichen. Man sollte erhalten. Auch die Zugaben von Grit ist erforderlich.   

                                                     Bilder: Z. Rana

                   

                

   

 

 

Zucht

Auch bei den Nistkästen sind die Halsbandsittiche nicht wählerisch. Sie nehmen fast jeden Nistkasten an. Wir haben Nistkästen von 50-60 cm Höhe und einer Fläche von 30x30 cm. Als Nistmaterial geben wir eine Schicht von ca. 5cm grobe, weiße Hobelspäne in den Brutkasten. Die Halsbandsittiche beginnen im zeitigen Frühjahr mit der Brut. Die Jungen werden nackt und blind geboren. Nach etwa 10 Tagen öffnen sie die Augen und nach 3-4 Wochen kann man die Gefiederfarbe erkennen. Im Alter von ungefähr 7 Wochen verlassen die Jungen den Nistkasten. Danach werden sie noch etwa 3 Wochen von den Eltern gefüttert. Ein sehr wichtiger Punkt ist auch die Beringung. Sie wird etwa 10-12 Tage nach dem Schupf vorgenommen (7mm).Dies ist bei der Mutationszucht sehr wichtig, insbesondere bei Spaltvögeln.Auch die Aufzucht macht keinerlei Probleme. Die Jungen kann man nach dem Ausfliegen recht lange bei den Eltern lassen, die nur einmal im Jahr brüten.

 

 

                        Bilder: Z. Rana

 

Versorgung

Ein gute Versorgung danken einem die Tiere mit guter Gesundheit und Vitalität.Dass Gefieder ist beim Halsbandsittich dann aalglatt und er macht seinen Namen, (Edelsittich) alle Ehre. Um Krankheiten zu vermeiden, sollte man auf die Hygiene achten. Futterreste sollte man regelmäßig endfrenen, da diese sehr anziehend auf Mäuse wirken. Verderbliches Futter, wie Obst, Gemüse und Keimfutter sollten nur in kleinen Mengen gereicht werden. Um das Unwohlsein eines Vogels frühzeitig zu erkennen muss man die Tiere genau beobachten. Stellt man etwas fest, nimmt man den Vogel aus der Voliere und setzt ihn in einen Krankenkäfig, warm ! Das ist für den kranken Vogel besser und man beugt der Ansteckungsgefahr vor. Auch sollte man die Voliere desinfizieren.

 

 

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